let´s play war

Peter Kees I Concept Art

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Let´s play war

Eine künstlerische Reaktion auf den Ukraine Krieg

Putins Krieg gegen die Ukraine ist abscheulich. Hoch emotional sind die Reaktionen darauf. Jubel im Bundestag als Bundeskanzler Olav Scholz den Sonderfonds von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr verkündet. Das Töten-Lernen hat wieder Konjunktur. Alles Russische wird stigmatisiert. Pathos beherrscht die Gegenwart. Stehen wir vor einem dritten Weltkrieg? Vor einem neuen Zeitalter des Kalten Krieges? Vor einer Wiederaufnahme des Ost-West-Konfliktes? Wo ist ein Gegenentwurf zu der neu aufkommenden Eskalationsspirale? Wo Besonnenheit? Kriege gab es in den letzten Jahrzehnten einige: den Golfkrieg, die Jugoslawienkriege, die Tschetschenienkriege, den Afghanistan-Krieg, den Irakkrieg, den Syrienkrieg, um nur einige zu nennen. Derart brisant wie der derzeitige Ukraine-Krieg ist bisher keiner gehandelt worden. Kulturelle Sichtweisen stehen einander gegenüber. Ost gegen West, West gegen Ost. Demokratie versus Diktatur. Aber auch wirtschaftliche Interessen spielen eine Rolle. Die Sache ist ernst, sehr ernst. Mahnungen in jeder Hinsicht sind notwendig. Können, sollten wir nicht aus der Vergangenheit lernen?

„Treffen will gelernt sein – Ausbildung zum Schützen“ ist ein 16mm-Lehrfilm der NVA. In dem Schwarzweiß-Streifen wird der Umgang mit der Waffe vermittelt. Wollen wir das so?

Mit einem mobilen Kino fährt Konzeptkünstler Peter Kees durch Städte und Dörfer und projiziert diesen Film als Kriegs-Mahnmal an verschiedene Wände.