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Peter Kees I Concept Art

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Im Rahmen seines zweiten Arkadien-Festivals veranstaltet der Kunstverein Ebersberg temporäre Kunstinterven- tionen und Eingriffe im Öffentlichen Raum zum Thema Arkadien. Arkadien als Traum von einer besseren Welt soll dabei als Plattform für heutige Problembewältigungen und Lösungsstrategien verstanden werden. Gerade in Zeiten des Umbruchs und des Wandels haben die Künste einen bedeutenden gesellschaftlichen Auftrag. Sie stellen Fragen, setzen Ausrufezeichen, geben Denkanstöße oder lösen Irritationen aus. Es geht nicht um Dekoration, vielmehr um einen Umgang mit den rapid wachsenden Veränderungen. Ob Digitalisierung, eine sich verändernde Arbeitswelt, ein rasant wachsender Kapitalismus oder zunehmende sozia- le Problemstellungen, die Polarisierung und Spaltung der Gesellschaft, die Cancel Culture oder der Klimawandel – die derzeit stattfindenden politischen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Umbrüche, Veränderungen und Prozes- se müssen gespiegelt und verhandelt werden. Es geht um nichts weniger als um die Frage, wie wir zukünftig leben wollen.

7.Mai - 18.Juli 2021

Kunstverein Ebersberg

Arkadien Festival  >

Wo bitte geht´s nach Arkadien? / 2

Interventionen im ÖffentlichenRaum

ARKADIEN FESTIVAL

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Gerade in Zeiten des Umbruchs und des Wandels haben Künstler einen bedeutenden öffentlichen Auftrag. Sie stellen Fragen, setzen Ausrufezeichen, geben Denkanstöße oder lösen Irritationen aus.

Die vorliegende Publikation dokumentiert das zweite Arkadien-Festival mit temporären Kunstinterventionen und Eingriffen in den öffentlichen Raum zum Thema Arkadien, ausgetragen vom Ebersberger Kunstverein, kuratiert von Peter Kees. Arkadien als Traum von einer besseren Welt wurde dabei als Plattform für heutige Problembewältigungen und Lösungsstrategien verstanden. Die Texte stammen von Peter Kees, Reinhard Knodt, Martin Liebmann, Franz J. Schweifer und Harald Seubert.


Arkadien Verlag, Berlin 2021

ISBN: 978-3-94086-35-3

ARKADIEN-FESTIVAL #2

Interventionen im öffentlichen Raum

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Publikation

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Peter Kees

Botschaft von Arkadien


Arkadien als poetischer Gegenentwurf zur Verderbtheit der Zivilisation stammt aus der Antike und hat die Entwicklung der europäischen Kulturgeschichte beeinflusst. Der Konzeptkünstler Peter Kees hat sich mit dieser idealen Landschaft, in der Menschen unbelastet von mühsamer Arbeit und gesellschaftlichem Anpassungsdruck in einer idyllischen Natur zufrieden und glücklich leben, beschäftigt: international hat er in Museen und Galerien Botschaften von Arkadien eingerichtet sowie europaweit einzelne Quadratmeter Land besetzt und diese okkupierten Flächen jeweils zu arkadischem Hoheitsgebiet erklärt.


Die vorliegende Publikation dokumentiert diese künstlerischen Interventionen und führt mit Texten von Klaus Prätor, Rolf Külz-Mackenzie, Arnd Wesemann und Peter Kees in den Mythos und die Wirklichkeit von Arkadien.


Arkadien-Verlag, Berlin 2017

ISBN: 978-3-940863-84-3

Botschaft von Arkadien

Publikation

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Peter Kees

Behelfsaktionen 2020

Behelfsaktionen

Publikation

Aktionsraum 2

Hrg.: Peter Kees


In Erinnerung an den legendären Aktionsraum 1 aus dem Jahre 1969 rief der Konzeptkünstler Peter Kees 2020 den Aktionsraum 2 aus, in dem es darum ging, den gegenwärtigen gesellschaftlichen Wandel künstlerisch zu verhalten. Die vorliegende Publikation dokumentiert diese Auseinandersetzung.


Arkadien Verlag, Berlin 2020

ISBN: 978-3-940863-47-8

Buch AKTIONSRAUM 2

SZ >

Hauptpreis

TASSILO-KULTURPREIS DER SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG 2021

Ein Revolutions-Requiem-Zyklus

in 42 Konzert-Performances an der Orgel

42 oder Die Weltformel

Infos & Termine >

Denken frei >

Nächsten Termine:


19.03.22, 19.30 h - Erlöserkirche München  

3.04.22, 19 h - Stadtkirche Bayreuth

29.04.22, 15 h - Kollegienkirche Salzburg

14.05.22, 19.30 h -  St. Maria Starnberg 

29.05.22, 20 h - St. Andreas Wolfratshausen 

25.06.22, 21.16 h - St. Margaret Markt Schwaben

2.07.22, 20 h - St. Josef Holzkirchen

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Zum Film  >

Ein Film von Werner Bauer & Peter Kees

N 36° 50.376 / E 14°23.451 Ein Quadratmeter ARKADIEN im Mittelmeer

Eine Woche war S.E. Peter Kees Ende Mai 2019 gemeinsam mit dem Fotografen Werner Bauer unterwegs, um im Namen der "Arkadischen Botschaft“ einen Quadratmeter Arkadien auf dem Mittelmeer zwischen Sizilien und Malta zu annektieren.

Arkadien stand und steht als poetischer Gegenentwurf zur überfeinerten und verderbten Zivilisation für die Sehnsucht nach Glück schlechthin. Immer wieder kommt die idealisierte griechische Landschaft in das Blickfeld von Künstlern, Literaten, Philosophen und Politikern, drücken sich darin doch die uralten Wünsche nach einem vollkommenem Dasein im Diesseits aus, den es real in der Menschheitsgeschichte nie gegeben hat, der aber um so mehr gesucht, imaginiert, projiziert und symbolisiert wird. Vor allem in Zeiten von Umbrüchen und Krisen war und ist die Suche nach solch einem Zustand immer wieder bedeutsam.

Publikation

Hrg.: Peter Kees

Putins Krieg gegen die Ukraine ist abscheulich. Hoch emotional sind die Reaktionen darauf. Jubel im Bundestag als Bundeskanzler Olav Scholz den Sonderfonds von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr verkündet. Das Töten-Lernen hat wieder Konjunktur. Alles Russische wird stigmatisiert. Pathos beherrscht die Gegenwart. Stehen wir vor einem dritten Weltkrieg? Vor einem neuen Zeitalter des Kalten Krieges? Vor einer Wiederaufnahme des Ost-West-Konfliktes? Wo ist ein Gegenentwurf zu der neu aufkommenden Eskalationsspirale? Wo Besonnenheit? Kriege gab es in den letzten Jahrzehnten einige: den Golfkrieg, die Jugoslawienkriege, die Tschetschenienkriege, den Afghanistan-Krieg, den Irakkrieg, den Syrienkrieg, um nur einige zu nennen. Derart brisant wie der derzeitige Ukraine-Krieg ist bisher keiner gehandelt worden. Kulturelle Sichtweisen stehen einander gegenüber. Ost gegen West, West gegen Ost. Demokratie versus Diktatur. Aber auch wirtschaftliche Interessen spielen eine Rolle. Die Sache ist ernst, sehr ernst. Mahnungen in jeder Hinsicht sind notwendig. Können, sollten wir nicht aus der Vergangenheit lernen?

„Treffen will gelernt sein – Ausbildung zum Schützen“ ist ein 16mm-Lehrfilm der NVA. In dem Schwarzweiß-Streifen wird der Umgang mit der Waffe vermittelt. Wollen wir das so?

Mit einem mobilen Kino fährt Konzeptkünstler Peter Kees durch Städte und Dörfer und projiziert diesen Film als Kriegs-Mahnmal an verschiedene Wände.



Eine künstlerische Reaktion auf den Urkraine-Krieg

Let´s play war

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Publikation

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Peter Kees

Denken frei - Ein Mahn-Denkmal in 100 Teilen

mit Etuden von Harald Seubert


Vor 25 Jahren warnte der französische Philosoph Michel Serres davor, dass die an US-amerikanischen Universitäten entwickelte Political Correctness dazu führen wird, freies Denken in normative Gebote zu zwängen. Serres Prognose scheint Realität geworden. Das sich in den letzten Jahren etablierte Moralverständnis, die entstandene politische Korrektheit geben offensichtlich Verhaltensregeln vor. Was erlaubt ist, was nicht, bestimmt ein neuer Codex. Dabei galten freiheitlichen Strukturen mit ihrer Debattenkultur bislang als wesentliche Basis unserer Demokratien.


In der vorliegenden Publikation korrespondieren im Öffentlichen Raum installierte „Mahn-Denk-Male“ des Künstlers Peter Kees mit Etuden des Philosophen Harald Seubert über Freiheit.


Arkadien-Verlag, Berlin 2022

ISBN: 978-3-940863-55-3

Denken frei

Vor 25 Jahren warnte der französische Philosoph Michel Serres davor, dass die an US-amerikanischen Universitäten entwickelte Political Correctness dazu führen wird, freies Denken in normative Gebote zu zwängen. Serres Prognose scheint Realität geworden. Das sich in den letzten Jahren etablierte Moralverständnis, die entstandene politische Korrektheit geben offensichtlich Verhaltensregeln vor. Was erlaubt ist, was nicht, bestimmt ein neuer Codex. Dabei galten freiheitlichen Strukturen mit ihrer Debattenkultur bislang als wesentliche Basis unserer Demokratien.

Ein Mahn-Denkmal in 100 Teilen

Denken frei

Zum Projekt erscheint eine Publikation

mit Etuden von Harald Seubert

ISBN: 978-3-940863-55-3

Künstlerische Konferenz zum Ukraine-Krieg

Welche Rolle, welche Aufgabe, welche Möglichkeiten hat die Kunst in Zeiten eines Krieges? In welchem Verhältnis standen und stehen Pazifismus, Freiheit und Kunst? Hat der Krieg in der Ukraine daran etwas geändert? Wie soll Kunst mit Krieg umgehen, wie parteiisch darf Kunst im Krieg sein? Darf es für die Kunst Kriegsziele geben? Und wenn ja welche? Kunst und Propaganda eine oft unheilvolle Kombination, wann wird Kunst zum Handlanger der Propaganda? Müssen Künstler sich verhalten? Können sie etwas bewirken? Kann Kunst als Waffe dienen? Welche Rolle haben dabei die Künste?

Diese und viele Fragen mehr stehen im Fokus einer sozialen Plastik am 15.Juni 22 in Dresden: im Öffentlichen Raum – vor dem Dresdner Kulturzentrum Scheune (Alaunstraße 36-40, 01099 Dresden) - diskutieren Iduna Böhning-Riedel (Leitung Kunsthaus Raskolnikow, Dresden), Wolfgang Florey (Komponist), Manaf Halbouni (Künstler), Andrea Hilger (Gründerin und Direktorin der OSTRALE), Dr. Reinhard Knodt (Philosoph und Autor), Dr. Elena Korowin (Kunstwissenschaftlerin), Dr. Rolf Külz-Mackenzie (Künstler und Historiker), Uljana Sieber (Leiterin der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden) und Prof. Dr. Harald Seubert (Philosoph) mit dem arkadischen Botschafter, dem Künstler Peter Kees über den Pazifismus der neuen Zeit und der Notwendigkeit einer Ästhetik des Aufbegehrens.

Entwickelt wird ein humanitäres Manifest.

HUMAN MANIFEST

15.Juni 2022, 17 h

vor dem Kulturzentrum Scheune, Dresden

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