Peter Kees I Concept Art

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VOM JAGEN UND SAMMELN - Beim zentralen Umkreisgestalter Reiner Zitta (2018)

Ein Film von Peter Kees




















Der Portraitfilm zeigt Einblicke in das Leben und Arbeiten des in der Pühlheimer Mühle bei Nürnberg lebenden Künstlers Reiner Zitta, für den das Arbeiten mit gefundenem Material und Gegenständen eine wesentliche Rolle spielt. Die Zweit- und Drittverwendung von Dingen, die zuvor aus dem Verwertungskreislauf hinausgefallen sind oder nicht mehr in Gebrauch genommen werden können, liefert in Zittas Schaffen ironische Kommentare zur konsumorientierten Wohlstandsgesellschaft.


Kamera, Schnitt & Regie: Peter Kees

Produktion: ARCADIA FILM

Länge: 76 Minuten





VATERLANDSCHAFTEN (2016)

Eine Langzeitdokumentation und Selbstbeobachtung von Peter Kees


Am 1.Januar 2013 ist meine Tochter geboren. Ihre Mutter hat mich drei Monate vor ihrer Geburt verlassen und den Kontakt zu mir eingestellt.

Kurz vor der Geburt begann ich, mich selbst in dieser Geschichte immer wieder mit der Kamera zu begleiten und über drei Jahre zu beobachten.

Der Film zeigt die ohnmächtige Situation eines Vaters, der ausgeklammert wird.

Um sich um seine Tochter kümmern zu können, zieht er von Berlin nach Bayern in die Nähe des Kindes. Fast machtlos ist er dort den Entscheidungen der Mutter ausgesetzt: das Warten auf die Geburt des eigenen Kindes, nichts erfahren zu können, selbst über die Geburt nicht informiert zu werden, dann, das Kind nicht sehen dürfen, von der Mutter wegen angeblichen Stalkings angezeigt zu werden, den Kampf um Umgang mit dem eigenen Kind, der schließlich vor Gericht landet und zu Fremdbestimmung durch Jugendamt, Umgangspfleger, Verfahrensbeistand und Gericht führt...

Ein Vater, der gern Vater wäre: In dieser Langzeitdokumentation erzählt Peter Kees über drei Jahre seine eigene Geschichte vom Ausgegrenztsein und vom Kampf ums eigene Kind und hat dabei Regie, Kamera und Ton, sowie den Schnitt selbst übernommen.


Kamera, Schnitt & Regie: Peter Kees

Produktion: ARCADIA FILM / Koproduzent: Gunter Hanfgarn

Länge: 87 Minuten

www.vaterlandschaften.de








THE WHITE CHIEF (2008)

Ein Film von Peter Kees und Wolfgang Schilke


Alexander Luthardt von Prondzynski hat seit seiner Kindheit den Traum, sich im Gebiet des ehemaligen Deutsch-Togo auf die Suche nach den Spuren und afrikanischen Nachfahren seines Großvaters Adam Klingler zu begeben.

Adam Klinger ging im August 1899 als Handelsagent nach Togo. In der Voltaregion hinterlässt er gemeinsam mit einer Afrikanerin einen Sohn, John William Klingler.

Im Mai 1914 kommt er zurück nach Deutschland und heiratet eine Deutsche. Aus dieser Ehe ging Alexanders Vater hervor.

Nach unzähligen Versuchen der missglückten Kontaktaufnahme, gelingt es Alexander im April 2008 seine Cousinen und Cousins in der Volta-Region (Ghana) erstmals persönlich kennen zu lernen.

Der Film berichtet von der Erstbegegnung zweier Familienstämme nach über 90 Jahren und dem Versuch des ghanaesischen Familienzweiges, Alexander in eine Verantwortung für seine afrikanischen Angehörigen zu bekommen. Plan eines Teils der Familie ist es, Alexander zum Bau eines Memorial-Hauses für seinen Großvater zu gewinnen. Ein anderer Teil wünscht Unterstützung beim Aufbau einer Landwirtschaft. Ferner soll Alexander die Schulausbildung seines jüngsten Cousins finanzieren. Schließlich flieht Alexander, bevor man ihn zum Familienoberhaupt krönt.

Der Dokumentarfilm gibt Einblick in die familiären Verhältnisse der Mulattenfamilie Kingler, zeigt deren deutsches Selbstverständnis, führt über ein rituelles Familientreffen in Ho in verschiedene Dörfer der Voltaregion und vermittelt dabei ghanaesisches Leben.

Der Protagonist Alexander Luthardt von Prondzynski zeigt auf dieser Reise zunächst eine naive und unvorbereitete europäisch geprägte Sicht auf die afrikanischen Verhältnisse, ehe er sukzessive mit Fragestellungen der Entwicklungshilfe konfrontiert wird.


Regie: Peter Kees und Wolfgang Schilke

Kamera: Wolfgang Schilke / Ton: Peter Kees / Schnitt: Wolfgang Schilke

Produktion: Arcadia Film Productions + Wolfgang Schilke Video Production, 2008

Dokumentarfilm / Drehort: Ghana, Deutschland / Originalsprachen: Englisch, Deutsch, Ewe              

Laufzeit: 80 Minuten